Wie entsteht E-Smog?

Inhaltsübersicht

Gesundheitsgefährdend sind niederfrequente und hochfrequente Strahlung. Was kann man sich darunter vorstellen?


Niederfrequenz (NF)

Aus allen Steckdosen kommt niederfrequenter Strom mit einer Frequenz von 50 Hertz (Hz). 50 Hz bedeutet 50 sinusförmige Schwingungen pro Sekunde. Dies ist wenig im Vergleich zu höheren Frequenzen, deshalb nennt man diese Schwingungen Niederfrequenz NF. Warum nicht den harmloseren und wenig gesundheitsgefährdenden Gleichstrom verwenden? Nur Wechselstrom lässt oder liess sich auf andere Spannungen als 230 Volt transformieren wie zum Beispiel auf 5 Volt für ein Handy oder 12 Volt für die Akkulampe. Es wäre heutzutage dank moderner Leistungselektronik möglich, Hausinstallationen mit Gleichstrom zu speisen. Allerdings müssten dann viele Geräte umgebaut oder ersetzt werden.

Der Bereich der Niederfrequenz beginnt bei 3 Hz und endet bei 30 KHz

Nachfolgend ein paar Geräte, die niederfrequente Felder erzeugen:

Hochfrequenz (HF)

Um Signale via Äther zu übertragen, braucht es eine Trägerfrequenz im Hochfrequenzbereich. Alle Radio- und Fernsehsender wie auch Mobilfunk, WLAN, Bluetooth arbeiten im HF-Bereich. Die Hochfrequenz beginnt bei 30 KHz und endet bei ca. 300 GHz, dies sind 300 Milliarden Schwingungen pro Sekunde. Die Mobilfunkkommunikation liegt zwischen 0.8 und 5.4 GHz.

Beispiele von hochfrequenten Quellen:


Elektromagnetische Felder werden durch Geräte verursacht, die mit elektrischem Wechselstrom betrieben werden. Es macht keinen Sinn, sie alle aufzuzählen; es gibt aber zwei sehr wichtige Kategorien:

  • EMF, die Sie selber verhindern können
  • EMF, auf die Sie keinen Einfluss haben


EMF, die Sie selber verhindern können:

Jedes Gerät, das Sie ausschalten oder ausstecken können, verursacht richtig angewandt keine oder nur wenig EMF.

Der Flugmodus an Ihrem Handy – der ideale Strahlenkiller!

In diesem Modus sendet das Handy keine EMF mehr, es zeigt aber alle verpassten Kurznachrichten und Anrufe an, sobald Sie es wieder in den Normalmodus schalten. Alle übrigen Funktionen wie Kamera, Spiele, Wecker oder EBook sind weiterhin aktiv. Das Handy braucht im Flugmodus wesentlich weniger Strom, dadurch verlängert sich die Betriebszeit und der Akku wird geschont. Übrigens: Akkus sollten immer möglichst gut geladen sein, das mit dem ganz entladen ist ein uralter Hut und wegen dem Memoryeffekt nur für die giftigen Nickel-Cadmium-Akkus sinnvoll, die heute fast nicht mehr verwendet werden.

WLAN, Modem, Drucker lassen sich nachts zum Beispiel über eine Schaltuhr ausschalten. Ein am Netz angeschlossener Drucker versucht sich, auch wenn er ausgeschaltet bzw. im Standby-Modus ist, permanent über WLAN mit dem PC zu verbinden. Noch besser ist es, alle Geräte wieder per LAN-Kabel direkt mit dem Modem zu verbinden und das WLAN grundsätzlich auszuschalten!

Alle Verlängerungskabel im Schlafbereich können mit einem Funkschalter (keine EMF!) oder Netzabkoppler abgeschaltet werden. Sind die Kabel zudem noch abgeschirmt, messe ich in der Regel Werte weit unterhalb vom biologischen Richtwert von 6m V/m.

EMF, auf die Sie keinen Einfluss haben und die nur durch Abschirmen vermindert werden können:

Alle Mobilfunksender inklusive Radio- und TV-Sender, öffentliche Nieder- und Hochspannungsleitungen sowie das WLAN der Nachbarn. Auch Radar und Polizeifunk können gesundheitliche Probleme verursachen.

(*) Wie stark die Sender in Ihrer Umgebung sind, können Sie auf der BAKOM-Karte sehen:

Durch Anklicken der farbigen Punkte, welche die Sender darstellen, sieht man deren Eigenschaft und Leistung.