Grenz- und Richtwerte kurz erklärt

Inhaltsübersicht

Die gesetzlichen Grenzwerte betreffend Mobilfunk  in der Schweiz wurden erstmals im Jahre 2000 eingeführt. Sie bestimmen, welchen Belastungen der Mensch durch elektromagnetische Felder (EMF) ausgesetzt werden darf. Sie beziehen sich vor allem auf die Erwärmung von Körpergewebe durch EMF.

Die wichtigsten Grenzwerte:
Anlagengrenzwert Mobilfunk bis 2 GHz: 4 V/m
Anlagengrenzwert Mobilfunk ab 2 GHz: 6 V/m
Anlagengrenzwert WLAN 2.4 GHz: 100 mW
Anlagengrenzwert WLAN 5.1 GHZ: 200 mW

Richtwerte oder auch Vorsorgewerte sind nicht gesetzlich geregelt und beziehen sich vor allem auf deren Wirkung auf das Nervensystem mit Nervenleitungen, Nervenfasern, Dendriten, Synapsen und die möglichen genetischen Veränderungen durch die EMF. Die Werte gelten  vor allem für Schlafbereiche, dem damit verbundenen Langzeitrisiko und der entsprechenden Regenerationszeit des Körpers.
Richtwert Mobilfunk: 6 mV/m (sechs tausendstel Volt) Werte im Detail