Elektromagnetische Felder und die Gesundheit

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Angenommen Sie befinden sich in einem Auto, das über einen Kartoffelacker fährt, Tag für Tag, Jahr für Jahr. So empfindet unser Nervensystem die Belastung durch Wechselfelder, manchmal mehr, manchmal weniger. Mit einer guten Abschirmung lassen diese sich auf ein ungefährliches Niveau reduzieren.

Vielleicht sieht Ihr Handybildschirm in Zukunft beim Einschalten einmal so aus:

Warum können elektrische Wechselfelder krank machen?

Gegenüber der harmlosen Gleichspannung findet bei Wechselspannungen, die bei allen Funksignalen und Stromnetzen zur Anwendung kommen, ein dauernder Polaritätswechsel zwischen Plus und Minus statt. Diese Wechselspannungen sind für Lebewesen und deren neuralen Systeme unnatürlich, weil sie erst seit der Einführung des Stromnetzes und der Funksignale vor etwa hundert Jahren existieren.

Elektrosensible Menschen, etwa 15 % der Schweizer Bevölkerung, leiden stark unter den EMF: auch durch kleinste Pegel  bekommen sie Kopfschmerzen, Schwindel , Schlafprobleme und andere physische und psychische Leiden. Diese Menschen sind sehr empfindsam und hochsensibel – ohne EMF könnten sie ein ganz normales Leben führen.  Siehe: Elektrosensibilität

Hier einige Aussagen von etablierten Forschern:

  • «Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich im Umkreis von 250 Metern eine Mobilfunksendeanlage befindet. » Prof. Peter Semm, Universität Frankfurt, Forscher im Auftrag der deutschen Telekom (entspricht Swisscom).
  • «Elektromagnetische Felder gehören zu den Hauptumweltrisikofaktoren für Leukämie.» Rafael Gabriel Sanches, Epidemiologe, Madrid.
  • «In zwanzig  Jahren sind wir ein Volk von Demenzkranken (infolge Elektrosmog).» Brigitte Lange, Physikerin und Wissenschaftlerin in der Hirnforschung.
  • Wussten Sie, dass drei Viertel aller Schweizer Ärzte vor den Gefahren des Mobilfunks warnen?
  • Die internationale Krebsagentur IARC stuft das Krebs-Risiko der Mobilfunkstrahlung gleich ein wie beim zu Recht verbotenen Insektengift DDT.

Links:

Die gesundheitlichen Risiken durch elektromagnetische Felder, kurz E-Smog:

Elektrosmog und Krebs: Die Weltgesundheitsorganisation WHO schreibt, dass elektromagnetische Felder EMF möglicherweise kanzerogen sein können. Im Umkreis von starken Mobilfunksendern wurden deutlich höhere Leukämie- und Tumorerkrankungen registriert. Warum? Die Zellen werden mit biologischen Informationen gespiesen, auch Photoneninformationen genannt. Diese Informationen werden durch elektromagnetische Felder gestört. Ist der Organismus schon geschwächt, zum Beispiel infolge genetischer Veranlagung oder gesundheitsschädigender Lebensweise oder durch äussere Umwelteinflüsse, so kann der Einfluss von Elektrosmog ausreichen, um Krebszellen schneller wachsen zu lassen. Es gibt Hinweise, dass EMF unterhalb der geltenden Grenzwerte gesundheitsschädigend sind: es wurden in Zellexperimenten Erbgutveränderungen unter Alltagsbelastungen festgestellt. Blutkrebs (Leukämie) ist eine eher seltene Krankheit bei Kindern. Bei Kindern, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen und Mobilfunksendern wohnen, tritt dieser Krebs doppelt so häufig auf.

Die natürliche kosmische Strahlung wird durch die Atmosphäre und das Erdmagnetfeld so stark abgeschirmt, dass sie für den Menschen unschädlich ist (von der Meereshöhe bis ca. 3000 m ü. M.).

Es wird immer wieder behauptet, dass aufgrund von Untersuchungen über EMF keine Gefahr für Mensch und Tier besteht. Diese Untersuchungen wurden zum grössten Teil durch die Mobilfunkindustrie finanziert und sind deshalb unglaubwürdig. Seriöse Untersuchungen ergeben genau das Gegenteil: EMF schaden der Gesundheit!

Die folgenden Risiken sind erwiesen und zum Teil mit Quellenangaben versehen:

  • Niederfrequente Felder: 16 2/3 Hz (= Bahnstrom) bis 40’000 Hz:
  • Beeinflussung des Nervensystems, Quelle = BAG, BAFU (BAG = Bundesamt für Gesundheit, BAFU = Bundesamt für Umwelt)
  • Nerven- und Muskelstimulation, Quelle = BAG, BAFU
  • Veränderung der Nervenfunktion, Quelle = BAG, BAFU
  • Schlafstörungen*
  • Schwindel und Konzentrationsstörungen
  • Stoffwechselstörungen*
  • Kopfschmerzen*
  • eventuell Leukämie bei Kindern*
  • neurovegetative Störungen, Veränderung der Lernfähigkeit und Beeinflussung des Hormonsystems Links:  BAG,  BAFU*
  • Hochfrequente Felder (Mobilfunk, WLAN usw.): 40 kHz bis 10 GHz
  • Veränderungen und akute Schädigungen von Organen (BAG, BAFU)
  • Herzkammerflimmern (BAG, BAFU)
  • Tinnitus, auch Ohrenläuten oder Ohrensausen genannt
  • Veränderung der Nervenfunktion (BAG, BAFU)
  • fieberähnliche Reaktionen (BAG, BAFU)
  • Schwächung des Immunsystems (Prof. von Klitzing)*
  • Sinnestäuschung auf der Netzhaut, man sieht nicht existierende Lichtblitze und Strahlen.
    Prof. von Klitzing: TU München, Max Planck Institut. Er bekam für seine Forschung über das elektromagnetische Feld im Zusammenhang mit der Gesundheit viele internationale Auszeichnungen
  • Elektromagnetische Felder werden auch zum Wohle des Menschen eingesetzt, aber sehr lokal und nur für kurze Zeit:

Erwärmung des menschlichen Gewebes zu Therapiezwecken, kurzzeitig bis einige Minuten, genannt Diathermie. Frequenz: 20 MHz bis 2.5 GHz, je nach Gewebe und Tiefe.

Hochfrequenzchirurgie, zur Blutstillung, ca. 4 MHz.

Reizstromgeräte zur Therapie, Muskelrelaxation, 2 Hz bis 2000 Hz

* = Erfahrungswerte, zurzeit finden Langzeituntersuchungen statt

Ein fundierter, wissenschaftlicher Bericht über die Gefährlichkeit von elektromagnetischer Strahlung:

Die Stärke und die Frequenz der russischen Sendeantennen neben der amerikanischen Botschaft in Moskau entsprach der einer Mobilfunkantenne. Mit diesen Antennen wurden die elektronischen Abhörgeräte in den Wänden der Botschaft mit Energie versorgt. Die Feldstärke war 2.66 V/m. Der Schweizer Grenzwert beträgt 6 V/m, die Belastung war also weniger als halb so gross wie unser Grenzwert! Und trotzdem starben so viele Menschen infolge der Strahlen.

Die Studie wurde von der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität durchgeführt. Die Wissenschaftler analysierten rückwirkend die Krankheitsgeschichte von 4’800 bestrahlten Angestellten, die teilweise sogar in der Botschaft wohnten. Sie verglichen sie mit Daten einer Vergleichsgruppe, bestehend aus 7’500 Botschaftsmitarbeitern in anderen Ländern. Die Resultate lassen aufhorchen:

  • In der bestrahlten Botschaft in Moskau litten dreimal mehr Angestellte an Gedächtnisverlust und Konzentrationsstörungen als in anderen Botschaften.
  • Bei der Analyse von 200 Blutproben der bestrahlten Mitarbeiter zeigte sich, dass die Zahl der weissen Blutkörperchen im Schnitt 41 % über dem Normalwert lag, was auf einen deutliche Stressreaktion des Immunsystems hinweist.
  • Viermal mehr Frauen starben an Brustkrebs, fünfmal mehr an Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs. Und sogar 20-mal mehr Angestellte starben an einem Gehirntumor.

Warum erzählen die Vertreter der Mobilfunkindustrie immer und immer wieder, elektromagnetische Felder seien unterhalb des Grenzwertes unbedenklich? Die Bestrahlung in Moskau betrug weniger als die Hälfte des Schweizer Grenzwertes!