E-SMOG messen und danach abschirmen

Inhaltsübersicht

Wie gehe ich bei einer Messung vor?

Als erstes interessieren mich alle elektrischen Geräte, die am Strom angeschlossen sind oder die EMF erzeugen können. Sind diese bekannt und ausgeschaltet, kann mit der Messung begonnen werden. Auch alle Handys und das WLAN meines Mess-PCs werden ausgeschaltet. Auf dem Bakom-Senderplan sehe ich, welche Mobilfunksender in der Nähe sind und wie stark sie senden. Dann werden alle WLAN in der Umgebung gemessen und es folgt noch eine Messung über den gesamten Frequenzbereich von 200 MHz bis 10 GHz. Damit ist die Hochfrequenzmessung abgeschlossen.

Danach folgt die Niederfrequenzmessung (= Stromnetz). Hier finden sich oft versteckte E-Smog- Quellen, die eliminiert oder abgeschirmt werden müssen. Oft können diese Belastungen durch simples Abschalten oder Abschirmen reduziert werden. Ziel ist es, die Feldstärken im Hochfrequenzbereich bis unter 6 mV/m zu senken. Im Niederfrequenzbereich sind Feldstärken unterhalb von 1 V/m anzustreben (siehe Grenzwerte). Mehr zum Thema Messen

Anschliessend bespreche ich mit dem Kunden die gemessenen Werte, und wir diskutieren über möglichen Massnahmen. Meistens kann die Belastung durch Geräte ausschalten bei Nichtgebrauch oder Verlängerungskabel nachts ausstecken usw. schon wesentlich verkleinert werden. Falls die Belastung durch EMF, die Sie nicht beeinflussen können, gross ist, sprechen wir über mögliche Abschirmungen. Wichtig ist hier ein Schritt-für-Schritt-Vorgehen.

Beispiel Schlafplatz: Ist die Belastung klein bis mittel, reichen oft Abschirmdecken (DUALGUARD-System). Eine Decke wird ins Duvet gesteckt, die andere unter das Fixleintuch gelegt. Die Stoffe sind aus Öko-Baumwolle und Nylon mit OEKO-TEX 100 Zertifizierung und 25 % Silberfadenanteil, je nach Abschirmleistung. Mehr dazu

Baldachine sind für stärkere bis starke Belastungen sehr gut geeignet. Sie sind sehr luftdurchlässig, ähnlich einem Moskitonetz, und waschbar.

Beispiel eines Baldachins von einem Kunden; in der Nähe stehen mehrere Mobilfunkantennen:

Alle Besitzer eines Baldachins schlafen darunter wesentlich besser, länger und mit weniger Unterbrechungen. Auch das Wohlbefinden tagsüber verbessert sich durch den erholsameren Schlaf spürbar. Man ist ausgeruhter, belastbarer, geistig und körperlich leistungsfähiger, weil die REM-Phase (Tiefschlafphase) nicht mehr durch die hochfrequente Dauerbestrahlung gestört wird.

Unter dem Baldachin ist viel Platz, trotzdem erzeugt er auch ein Gefühl der Geborgenheit. Erstaunlich ist immer wieder diese innere Ruhe durch die gute Abschirmung.

So viel Platz, und das erst noch mückenfrei 😊.